#58 | Anni mit Baskenmütze

Anni habe ich beim Stöbern auf Insta gesehen. Und vor meinem inneren Auge auch gleich #Portraits von ihr, in meinem Stil, reduziert, in #sw. Angedacht und angefragt. So schnell wie Anni, hat glaube ich noch niemand geantwortet. Und gleich zugesagt, denn ihr gefiehlen meine bisherigen Arbeiten.


Schnell war ein Termin gefunden, den ich leider krankheitsbedingt noch einmal verschieben musste. Nein, war kein Corona. Dennoch unnötig, hätt ich mir nicht ausgesucht. Wir hatten uns für Portraits in meinem #Heimstudio verabredet. Im Vorfeld haben wir natürlich auch über Klamotten gesprochen, die sie mitbringen könnte. Und ganz zum Schluss hatte ich noch Kopfbedeckungen erwähnt, die sie auch gerne mitbringen könne.


Und zu meiner Freude brachte Anni ein #Béret mit. Ich liebe dies bei Frauen. Und für mich war diese #Baskenmütze das i-Tüpfelchen. Ein #Accessoire, das sich hinzufügt, ohne zu sehr abzulenken. Denn es geht um Anni, ihre #Augen, ihren #Blick. Aber seht selbst:


Das Béret (oder Baskenmütze) stammt übrigens aus dem Südwesten Frankreichs, dem Béarn, an der Grenze zu Spanien. Es ist eine zivile Kopfbedeckung, aus Filz, Wolle oder Baumwolle. In der Mitte oben ist ein kleiner Stummel (den man auf den Bilder nicht sieht, da ich bei close-up-Portraits gerne den Kopf bzw. in diesem Fall die Kopfbedeckung anschneide). Sie ist verwand mit dem #Barett, das ursprünglich ein Zeichen gebildeter Stände war, im Verlauf sich europaweit bei Bürgern und Baucher großer Beliebtheit erfreute, aber auch Teil von Uniformen wurde.


Liebe Anni, vielen Dank, dass Du Dich für diese Kopfbedeckung entschieden hast und für das sehr nette shooting. Gerne wieder!


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Alle Bilder wurden in meinem Heimstudio mit einer Nikon D7500 und dem Nikkor 50mm f1,8 aufgenommen. Ausgeleuchtet wurde mit einem Elinchrome BRX250 Blitzkopf, dessen Licht wurde mittels einer DeepOcta-Box geformt.

© LICHTundNICHT